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VZ-Gruppe startet Datenschutz-Kampagne „Deine Daten gehören dir!“ und gibt Mitgliedern ein umfassendes Sicherheitsversprechen

10 Kommentare

schülerVZ, studiVZ und meinVZ veröffentlichen ein Manifest zum Schutz der Nutzer von sozialen Netzwerken und rufen alle Betreiber von sozialen Netzwerken zur Unterstützung auf

Mit ihrer neuen Kampagne „Deine Daten gehören dir!“ leistet die VZ-Gruppe ab sofort einen weiteren wichtigen Beitrag für den bewussten Umgang mit persönlichen Informationen in Onlinenetzwerken. Der Schutz von persönlichen Daten gehört bei schülerVZ, studiVZ und meinVZ schon immer zu den wichtigsten Grundsätzen. Mit einem umfassenden Sicherheitsversprechen gibt die VZ-Gruppe ihren Mitgliedern jetzt auch Brief und Siegel darauf. Zusätzlich bieten schülerVZ, studiVZ und meinVZ auf extra Sicherheitsseiten viele nützliche Informationen für ein sicheres und verantwortungsbewusstes Verhalten in den VZ-Netzwerken. In einem Manifest unterstreicht die VZ-Gruppe die Bedeutung eines verantwortungsvollen Nutzerschutzes und fordert alle Netzwerkbetreiber auf, sich ebenfalls aktiv für die Sicherheit der persönlichen Daten ihrer Mitglieder einzusetzen und das Manifest anzuerkennen.

Alle bei studiVZ, schülerVZ und meinVZ angegebenen persönlichen Profil-Daten werden absolut vertraulich behandelt und unterliegen strengsten Datenschutzbestimmungen. Dafür steht auch das Sicherheitsversprechen im Rahmen der Kampagne „Deine Daten gehören dir“. Darin fasst die VZ-Gruppe wichtige Punkte zum Schutz persönlicher Daten zusammen, auf die sich die Mitglieder absolut verlassen können:
• Die Mitglieder allein entscheiden über die Privatsphäre-Einstellungen, wer welche Inhalte, Fotos und deren Verlinkungen sehen kann.
• Alle personenbezogenen Daten sind auf den VZ-Servern optimal geschützt, Suchmaschinen wie Google können nicht darauf zugreifen.
• Wird etwas von den Mitgliedern gelöscht, ist es auch weg. Restlos.
• Findet ein Mitglied unzulässige Inhalte oder Fehler, braucht er sie nur zu melden – das VZ-Team kümmert sich umgehend darum.
• Die VZ-Gruppe hat noch nie und wird auch niemals Nutzerdaten verkaufen.
• Für alle drei Onlinenetzwerke gilt das strenge deutsche Datenschutzrecht, das von den Betreibern sehr ernst genommen wird.

Speziell für die jungen Nutzer von schülerVZ bietet die VZ-Gruppe zusätzliche, schülergerechte Videos zum sicheren Umgang mit persönlichen Daten an. Ebenso wurden alle Informationen auf den Sicherheitsseiten von schülerVZ auf die Bedürfnisse der Schüler angepasst. Und auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung sind für die schülerVZ-Mitglieder jetzt noch einfacher und verständlicher formuliert. Für diese neuen Texte erhielt die VZ-Gruppe eine positive Bewertung der Gutachterkommission der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter e.V. (FSM).

„Für uns ist der Schutz der persönlichen Daten unserer Mitglieder das höchste Gut der Community. Wir tun daher alles, um die Daten unserer Mitglieder bestmöglich zu schützen. Mit meinem Antritt als CEO habe ich dieses Thema zur absoluten Chefsache ernannt, und mit der Veröffentlichung des Manifests fordere ich alle anderen Netzwerkbetreiber auf, sich ebenfalls dieser Verantwortung zu stellen“, so Markus Berger-de León, CEO von schülerVZ/studiVZ/meinVZ. „Mit der Kampagne ‚Deine Daten gehören dir‛ bringen wir unser gesamtgesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein und Engagement für den Datenschutz einmal mehr zum Ausdruck. Im Rahmen dessen haben wir zudem aktuell den Zertifizierungsprozess für Datensicherheit in den VZ-Netzwerken mit dem TÜV SÜD sowie dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) gestartet.”


Auszüge aus dem Manifest:

1. Daten sind persönliches Eigentum.
Soziale Netzwerke leben von der Aktivität ihrer Nutzer. Was Nutzer machen und welche Daten sie preisgeben,
entscheiden sie allein. Ohne die ausdrückliche Zustimmung darf Persönliches nicht im Internet einsehbar sein,
genutzt oder verbreitet werden, auch nicht durch Suchmaschinen oder von Freunden. Wer seine Daten entfernt, muss sich darauf verlassen können, dass Anbieter sie schnell und restlos löschen. Daten bleiben das Eigentum der Nutzer. Netzwerke haben sie geliehen und tragen Verantwortung, sie zu schützen.

2. Nutzer brauchen Transparenz.
Jeder Nutzer bestimmt, welches Ziel er im Netz verfolgt. Blankovollmachten über die Verwendung persönlicher
Daten missachten die Autonomie. Der Nutzer entscheidet, welche Option er annimmt. Das gilt auch für Werbung: Wer keine personalisierten Informationen will, muss die Option haben, sie abzuschalten. Wer etwas verkauft, ist verpflichtet, transparent zu agieren und die Kosten zu nennen. Die Kontrolle liegt immer beim Nutzer. Jeder Anbieter hat das zu respektieren und zu unterstützen, indem er offen und klar informiert.

3. Es gilt das gleiche Recht für alle.
Das Daten-, Verbraucher- und Jugendschutzrecht in Deutschland ist streng – so streng wie in fast keinem anderen Land. Nutzer in Deutschland verlassen sich auf diesen Schutz. Die Regeln für soziale Netzwerke dürfen nicht davon abhängen, in welchem Land die Server eines Anbieters stehen. Wer in Deutschland Dienste anbietet, muss sich an deutsches Recht halten – ohne Ausnahme und ohne Tricks.

4. Jugend braucht Sicherheit.
Eltern, Schulen und Internetdienste haben die Aufgabe, Kinder und Jugendliche zu schützen. Sie müssen
aufklären, welche Chancen und Risiken virtuelle Kommunikation hat. Anbieter müssen klar informieren, Nutzer
unterstützen und schnell helfen – unabhängig von Landesgrenzen und Sprachbarrieren. Sie müssen Jugendliche dort abholen, wo sie sind: in ihrer Sprache und gemäß ihren Bedürfnissen. Inhalte, die für Minderjährige nicht gedacht sind, haben auch im Netz für Jugendliche nichts verloren. Sicherheit hat Vorrang – für Jugendliche und darüber hinaus.

Fazit: Wir stellen uns der Verantwortung.
Deutschland ist wegweisend im Daten-, Verbraucher- und Jugendschutz. Damit Nutzer von den Rechten
profitieren, müssen Anbieter den Schutz stärken. Wer in Deutschland eine Plattform zum Austausch bietet,
muss das Recht befolgen, das in Deutschland gilt. Als führende Internetportale Deutschlands stellen wir uns
der Verantwortung. Wir fordern klare Regeln für alle – und eine offene Debatte, die transparent macht, was
Vertrauen verdient.

Hier gibt es das komplette Manifest
logo_datenschutz

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10 Kommentare zu 'VZ-Gruppe startet Datenschutz-Kampagne „Deine Daten gehören dir!“ und gibt Mitgliedern ein umfassendes Sicherheitsversprechen'

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  1. Oh, ein neues Versprechen der VZ-Gruppe. Ich erinnere mich noch an die Anfang des Jahres bei der EU unterschriebene Selbstverpflichtung. Dort gab es auch einen Abschnitt zum Thema Jugendschutz beim schülerVZ.
    Wie man unter anderem in meinem Blog nachlesen kann, hat sich das ja als heiße Luft herausgestellt:
    http://parkrocker.com/schuelervz-und-der-jugendschutz/
    Hoffen wir mal, dass es der VZ-Gruppe diesmal ernster ist und die Umsetzung entsprechend erfolgt.

    Parkrocker

    28. Jul 09 um 14:06

  2. Mit Artikeln über angebliche Mißstände bei studiVZ/schuelerVZ lassen sich wohl immer noch Besucher in mittelprächtige Blogs ziehen? Der Kommentar von Dietrich in Deinem Blog klingt zumindest für mich plausibel… und die Reaktion seitens schuelerVZ “noch am gleichen Tag” ist doch mehr als man eigentlich erwartet hätte. Ich hätte zumindest eine längere Bearbeitungszeit erwartet ^^

    GrandmasterA

    28. Jul 09 um 18:28

  3. Wichtig für Datenschutz ist auch, dass Fremde nicht die eigene Internetverbindung ablauschen können. Gerade an Unis benutzt man häufig Terminals, bei denen man keine Kontrolle über die Wege der Daten durch das interne Netz hat. Jeder, der entsprechende Rechte hat, kann ohne Probleme an beteiligten Routern den gesamten Internetverkehr belauschen und gezielt auf Passwörter von studiVZ etc. warten.
    Daher: Setzt bitte Konsequent auf https. So wie ich sehe, habt ihr schon ein entsprechend signiertes Zertifikat unter https://secure.studivz.net installiert; aber nach’m einloggen bin ich wieder unverschlüsselt. Ich würde mir einen https-Zwang wünschen.

    Grüße
    Gregor

    Gregor

    28. Jul 09 um 20:51

  4. Exakt, SSL sollte schon die ganze Zeit sein, ansonsten ist das ganze etwas witzlos. Sonst setzt mal sich als Eltern mit einem Sniffer zwischen Kinderrechner und Router und man weiß auch, was die Kinder beim SchülerVZ treiben, ohne eine Einladung zu bekommen.

    Aber ich schreibe hier eh nur das, was eh die ganze Welt sehen darf, selbst wenn hier alles komplett öffentlich wäre, wäre das immer noch kein Problem für mich.

    Martin Ueding

    29. Jul 09 um 01:44

  5. SSL schön und gut, jedoch bringt auch so etwas recht wenig an einem Terminal-PC, der schon dort abgehört werden könnte, wo der User sitzt.
    Außerdem ist eine persistente SSL Verbindung technisch schier unmöglich oder müsste wiederum nur sehr schwach verschlüsselt werden, damit die VZ Gruppe den Mehrtraffic bezahlen könnte.
    SSL hätte somit nur bei der Passwortänderung noch Sinn. Da wäre dies aber ein wünschenswertes Feature und auch technisch ohne größere Probleme möglich.

    Ulli Eckstein

    29. Jul 09 um 10:10

  6. Und was unternehmt ihr dagegen das z.Bsp. die Zeitung mit den 4 Buchstaben weiter Bilder im VZ klaut ohne Zustimmung? Nichts. Oder? Das wäre mal ein Fortschritt. Tode können sich nicht um ihre Rechte kümmern, Angehörige haben besseres zu tun.

    Tony

    29. Jul 09 um 11:59

  7. … und studiVZ kann eigentlich auch nicht viel mehr machen, da sie nicht die Rechteinhaber der Bilder sind. Das Urheberrecht verbleibt immer beim Nutzer bzw. dem, der das Foto gemacht hat oder dessen Angehörigen (im Todesfall).

    GrandmasterA

    29. Jul 09 um 17:25

  8. SOSO die VZ Gruppe und der Datenschutz….

    Als ich mich bei Ubuntu (Linux) als Entwickler mit einem eigenen Projekt registrieren wollte, wurde ich gezwungen einen öffentlichen Key auf einem öffentlichen Server und einen privaten Key auf meiner eigenen Platte abzulegen falls ich mitmischen wollte, und ich muss sagen: WOW, Das ist GENIAL; 1. DU kannst dich wirklich ausweisen und zweitens kann niemand einfach die Daten kompromittieren. Falls den VZs wirklich an “informationeller Selbstbestimmung” -> Piratenpartei.de gelegen sein sollte, dann wäre es höchste Zeit endlich auf https und das “Web Of Trust” PGP, GPG zu setzen, alles andere ist einfach lachhaft. Sorry… das musste sein…6-7 Millionen potenzielle Klagen sollten das wert sein. Mit freundlichem Gruß Andreas Posur (Zertifikate bei: Thawte.de (Verisign Tochter))

    Andreas Posur

    29. Jul 09 um 23:02

  9. Ich hoffe mal, dass dem VZ gerade nicht an “informationeller Selbstbestimmung” im Sinne der Piratenpartei oder zumindest einer ihrer prominenten Persönlichkeiten und Ex-SPD-Mitglieds gelegen ist… ;)

    Parkrocker

    30. Jul 09 um 10:35

  10. Gerade bei dem aktuellen Kommentar in der Box (Zitat zum Wochenende: “Ich mache mich jetzt schick und danach lass ich mich volllaufen!”) und der entsprechenden Gruppenverlinkung wird klar, was diese ganze Kampagne aus sicht der Studivz Ltd wirklich ist: Eine Farce.

    Nils

    15. Aug 09 um 13:27

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