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VZ-Netzwerke weisen die Behauptungen des Anwalts Ulrich Dost ausdrücklich zurück

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VZ-Netzwerke weisen die Behauptungen des Anwalts Ulrich Dost ausdrücklich zurück
Nach dem Selbstmord des u. a. wegen versuchter Erpressung gegen das Online-Netzwerk SchülerVZ in Untersuchungshaft sitzenden 20-Jährigen in Berlin, hat der Anwalt des Mannes – Rechtsanwalt Ulrich Dost – laut der Nachrichtenagentur ddp behauptet, es gebe Hinweise darauf, „dass eine Erpressung nicht versucht wurde“. Ferner behauptet Ulrich Dost, dass es Hinweise darauf gegeben hätte, dass dem Tatverdächtigen im Rahmen der Gespräche mit den VZ-Netzwerken „ein unbeziffertes Zahlungsangebot“ bzw. ein „Schweigegeldangebot“ gemacht worden sei.
Die VZ-Netzwerke weisen jegliche dieser Vorwürfe mit Nachdruck zurück. Markus Berger-de León, CEO VZ-Netzwerke: „Die Vorwürfe des Anwalts Ulrich Dost sind ebenso unglaublich wie haltlos. Zu keiner Zeit wurde dem Tatverdächtigen ein Zahlungsangebot oder gar ein Schweigegeldangebot für die Daten oder den Crawler unterbreitet. Die Beurteilung und Handhabung des Falls lag und liegt aber bei den zuständigen Behörden.“
Mutmaßliche, einzelne, aus dem Zusammenhang gerissene Details aus den Ermittlungsunterlagen – die der Anwalt derzeit der Presse zukommen lässt – kommentieren wir nicht. Sämtliche Vorgänge und Unterlagen haben wir den zuständigen Behörden.
Gleichzeitig möchten wir unsere Bestürzung über diese Tragödie ausdrücken. Wir sprechen allen Angehörigen unser tiefstes Beileid aus.

Update: 4. November, 18:30 Uhr

Nach dem Selbstmord des u. a. wegen versuchter Erpressung gegen das Online-Netzwerk SchülerVZ in Untersuchungshaft sitzenden 20-Jährigen in Berlin, hat der Anwalt des Mannes – Rechtsanwalt Ulrich Dost – laut der Nachrichtenagentur ddp behauptet, es gebe Hinweise darauf, „dass eine Erpressung nicht versucht wurde“. Ferner behauptet Ulrich Dost, dass es Hinweise darauf gegeben hätte, dass dem Tatverdächtigen im Rahmen der Gespräche mit den VZ-Netzwerken „ein unbeziffertes Zahlungsangebot“ bzw. ein „Schweigegeldangebot“ gemacht worden sei.

Die VZ-Netzwerke weisen jegliche dieser Vorwürfe mit Nachdruck zurück. Markus Berger-de León, CEO VZ-Netzwerke: „Die Vorwürfe des Anwalts Ulrich Dost sind ebenso unglaublich wie haltlos. Zu keiner Zeit wurde dem Tatverdächtigen ein Zahlungsangebot oder gar ein Schweigegeldangebot für die Daten oder den Crawler unterbreitet. Die Beurteilung und Handhabung des Falls lag und liegt aber bei den zuständigen Behörden.“

Mutmaßliche, einzelne, aus dem Zusammenhang gerissene Details aus den Ermittlungsunterlagen – die der Anwalt derzeit der Presse zukommen lässt – kommentieren wir nicht. Sämtliche Vorgänge und Unterlagen haben wir den zuständigen Behörden übergeben.

Gleichzeitig möchten wir unsere Bestürzung über diese Tragödie ausdrücken. Wir sprechen allen Angehörigen unser tiefstes Beileid aus.

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Geschrieben von christiane am 3. November 2009 um 20:43 Uhr.


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Heute erreichte uns die folgende traurige Nachricht

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Der Tatverdächtige, der versucht hatte von uns 80.000 Euro zu erpressen, hat sich in der JVA Plötzensee das Leben genommen.

Wir kennen keine Hintergründe und bedauern diese Entwicklung zutiefst. Allen Angehörigen sprechen wir unser Beileid aus.

Alle Presseanfragen zu dieser Entwicklung laufen in diesem Fall über die Senatsverwaltung für Justiz, Herrn Bernhard Schodrowski.

Wir bitten um Verständnis, dass wir die Kommentarfunktion zu diesem Eintrag deaktiviert haben, um jeglichen Spekulationen zu Ursachen und Hintergründen – die uns nicht bekannt sind – ebenso keinen Platz einzuräumen wie Beleidigungen und Verleumdungen.

Fragen oder Kommentare können jederzeit an hilfe@studivz.net gerichtet werden.

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Geschrieben von malte am 31. Oktober 2009 um 16:39 Uhr.


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Statement zu der aktuellen Pressemitteilung des VZBV

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Statement zu aktuellen PM des VZBV:
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat heute in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass ihm Datensätze aus schülerVZ zugespielt worden sind. Wie der Verband mitteilte, seien personenbezogene Daten auch solcher Nutzer enthalten, die ihre Daten nur für Freunde sichtbar eingestellt haben.
Dieser Datensatz liegt uns inzwischen vor und wurde bereits überprüft. Zudem stehen wir in einem engen Kontakt und Austausch mit dem vzbv und dem Berliner Datenschutzbeauftragten. Es handelt sich hierbei um einen älteren Datensatz mit Informationen zu Geburtsdaten und Geschlecht. Die Sicherheitslücke, die das Abrufen dieser Information möglich machte, wurde bereits Ende Juli 2009 behoben.
Darüberhinaus haben wir bei einer internen Prüfung festgestellt, dass die Einstellmöglichkeiten bzgl. der Suchbarkeit nach Geburtsdaten missverstanden werden können, diese missverständlichen Einstellmöglichkeiten werden wir im Laufe des Tages beheben. Zusätzlich werden wir auch die Suche nach Geburtsdatum und Alter komplett deaktivieren.
Im Zuge einer  weiteren Verschärfung unserer Sicherheitsmaßnahmen werden wir auch in den nächsten 24 Stunden die Nutzer ID`s neu setzen. Hierdurch kann es aber zu temporären Einschränkungen für unsere Nutzer kommen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat heute in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass ihm Datensätze aus schülerVZ zugespielt worden sind. Wie der Verband mitteilte, seien personenbezogene Daten auch solcher Nutzer enthalten, die ihre Daten nur für Freunde sichtbar eingestellt haben.

Dieser Datensatz liegt uns inzwischen vor und wurde bereits überprüft. Es handelt sich hierbei um einen älteren Datensatz mit Informationen zu Geburtsdaten und Geschlecht. Die Sicherheitslücke, die das Abrufen dieser Information möglich machte, wurde bereits Ende Juli 2009 behoben. Zudem stehen wir in einem engen Kontakt und Austausch mit dem vzbv und dem Berliner Datenschutzbeauftragten.

Darüber hinaus haben wir bei einer internen Prüfung festgestellt, dass die Einstellmöglichkeiten bzgl. der Suchbarkeit nach Geburtsdaten missverstanden werden können. Diese missverständlichen Einstellmöglichkeiten werden wir im Laufe des Tages beheben. Zusätzlich werden wir auch die Suche nach Geburtsdatum und Alter komplett deaktivieren.

Im Zuge einer  weiteren Verschärfung unserer Sicherheitsmaßnahmen werden wir auch in den nächsten 24 Stunden die Nutzer IDs neu setzen. Hierdurch kann es zu temporären Einschränkungen für unsere Nutzer kommen.

Illegaler Datenkopierer auf schülerVZ

281 Kommentare

Wir haben am heutigen Nachmittag Kenntnis über folgenden Vorgang erhalten: Ein schülerVZ-Nutzer hat eine Vielzahl von Profilen aufgerufen und Kopien einzelner der für alle  schülerVZ-Nutzer sichtbaren Daten angelegt: Name, Schule, Geschlecht, Alter, Profilfoto.
Es handelt sich hierbei explizit nicht um Daten wie Postadressen, Email Adressen, Zugangsdaten, Telefonnummern und Fotoalben, sondern um für alle Community-Nutzer einsehbare Daten.
Wir haben sofort Maßnahmen ergriffen, um weitere illegale Zugriffe auszuschließen.
Die VZ-Netzwerke haben die Datenschutzbehörden umgehend informiert und werden rechtliche Schritte gegen Unbekannt einleiten.

Wir haben am heutigen Nachmittag Kenntnis über folgenden Vorgang erhalten: Ein schülerVZ-Nutzer hat eine Vielzahl von Profilen aufgerufen und Kopien einzelner der für alle  schülerVZ-Nutzer sichtbaren Daten angelegt: Name, Schule, Geschlecht, Alter, Profilfoto.

Es handelt sich hierbei explizit nicht um Daten wie Postadressen, Email Adressen, Zugangsdaten, Telefonnummern und Fotoalben, sondern um für alle Community-Nutzer einsehbare Daten.

Wir haben sofort Maßnahmen ergriffen, um weitere illegale Zugriffe auszuschließen.

Die VZ-Netzwerke haben die Datenschutzbehörden umgehend informiert und werden rechtliche Schritte gegen Unbekannt einleiten.

Update: Freitag, 16.10., 18.30 Uhr – Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick

1.)     Handelt es sich hierbei um ein Datenleck?

Nein. Der Datenkopierer ist registrierter Nutzer bei schülerVZ. Daten wurden demnach niemanden zugänglich gemacht, der hierzu nicht berechtigt war und niemand hat sich Zugriff zu Daten verschafft, zu denen er keinen Zugang haben sollte. Das Kopieren der Daten  ist jedoch illegal und gleichzeitig ein schwerer Verstoß gegen unsere AGB.

2.)     Ist es tatsächlich möglich, dass ein einzelner Nutzer eine große Anzahl von Daten ausgelesen hat?

Ja, das kann im Grunde jeder machen, wenn er ausreichend Zeit hat, indem er sich die Profile Seite für Seite ansieht und dann kopiert. Das ist quasi das Gleiche, als wenn jemand das Telefonbuch Seite für Seite durchblättert und digital erfasst.

3.)     Was sind die Folgen für die Nutzer?

Da keinerlei persönliche Kontaktdaten betroffen sind, sondern nur Daten, die im SchülerVZ öffentlich – d.h. für jeden angemeldeten Nutzer –  einsehbar sind, wird es keinerlei negative Folgen für unsere Nutzer geben.

4.)     Welche Maßnahmen werden eingeleitet, damit so etwas zukünftig nicht passieren kann.?

Wir haben den Zugriff auf eine erhöhte Anzahl von Profilen in einem kurzen Zeitraum sofort eingeschränkt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir hier nicht näher ins Detail gehen können.

Update: Freitag, 16.10., 22:30 Uhr Kopierte schülerVZ-Daten wieder in Sicherheit: VZ-Netzwerke bedanken sich für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit netzpolitik.org

Die Daten, die ein schülerVZ-Nutzer illegal und entgegen der VZ-AGB kopiert hat, sind wieder in Sicherheit: Dank der schnellen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Blog netzpolitik.org und dessen Gründer Markus Beckedahl, wurde die Liste der kopierten Informationen nicht in Umlauf gebracht und inzwischen komplett gelöscht. Markus Beckedahl lag als Einziger diese Liste aus der  - für die VZ-Netzwerke unbekannten – Quelle, zu der Beckedahl Kontakt hat, vor. Dank der Kooperation konnten die VZ-Netzwerke zudem sofort entsprechend reagieren und die Sicherheitsmaßnahmen verschärfen, in dem sie den Zugriff auf eine erhöhte Anzahl von Profilen in einem kurzen Zeitraum erheblich eingeschränkt haben.

Markus Berger-de León, CEO VZ-Netzwerke: „Wir möchten uns für die erfolgreiche Kooperation mit netzpolitik.org und Herrn Beckedahl bei diesem wichtigen Thema ganz herzlich bedanken. Ich bin erleichtert zu wissen, dass die kopierten Informationen der Nutzerprofile nicht in die falschen Hände geraten sind.“

Zum Hintergrund (siehe Beitrag “Illegaler Datenkopierer auf schülerVZ”): Ein schülerVZ –Nutzer hatte eine Vielzahl von Profilen aufgerufen und Kopien einzelner der für alle schülerVZ-Nutzer sichtbaren Daten angelegt. Name, Schule, Geschlecht, Alter, Profilfoto. Es handelte sich aber explizit nicht um persönliche Kontaktdaten wie Postadressen, Email Adressen, Zugangsdaten, Telefonnummern und Fotoalben, sondern um für alle Community-Nutzer einsehbare Daten.

Update: Samstag, 17.10, 16:30 Uhr

Unsere weiteren Ermittlungen haben ergeben, dass es sich bei der Quelle von netzpolitik.org nicht um den tatsächlichen Verursacher sondern um einen „Trittbrettfahrer“ handelt, der Zugang zu den Daten des eigentlichen Täters hatte.

Den eigentlichen Täter konnten wir inzwischen identifizieren und haben bereits mit ihm Kontakt aufgenommen. Er stellt uns aktuell eine Kopie der Daten zur Verfügung.

Wie bisher kommuniziert handelt es sich dabei um Daten, die für jeden anderen SchülerVZ Nutzer öffentlich einsehbar sind und nicht um Daten wie Passwörter, Adressen, Telefonnummern oder private Kommunikation.

Zu keinem Zeitpunkt hatte der Täter einen Datenbankzugang und keine Einstellungen der Nutzer zur Privatsphäre konnten überwunden werden.

Zudem hat der Täter uns gegenüber erklärt, dass er die Daten weiteren Personen zur Verfügung gestellt hat, die er uns gegenüber zum jetzigen Zeitpunkt nicht nennen will.

Der Täter fordert aktuell diese Personen auf die Daten zu löschen und mit uns in Kontakt zu treten.

Wir sind aktiv dabei diese Personen ausfindig zu machen, um sie über die juristischen Konsequenzen Ihres Handelns aufzuklären und dafür zu sorgen, dass die illegal kopierten Nutzerdaten gelöscht werden.

Update: Sonntag, 18.10., 14:20 Uhr

Weitere Gespräche mit dem Täter haben die folgenden neuen Erkenntnisse ergeben:

- Der Täter hat einen Crawler geschrieben, der sich mit normalen Nutzer Logindaten in die Community einloggt und die angezeigten Daten abgreift. Die bestehenden Sicherheitsmechanismen in Formularen und insbesondere in Form von Captchas wurden dabei geknackt.

- Der Täter behauptet weiterhin, auch meinVZ und studiVZ Daten gesammelt zu haben. Diese wurden nicht veröffentlicht. Wir versuchen mit allen Mitteln die Veröffentlichung dieser Daten zu verhindern.

- Der Täter hat die Daten weiter konkretisiert: es handelt sich wie bisher angegeben, um für alle Nutzer der Netzwerke einsehbare Daten. Jeder Nutzer in den VZs kann einstellen, welche Daten “von allen” einsehbar sein sollen und nur solche Daten konnte der Täter sehen und sammeln. Alle Schutzmaßnahmen zur Privatsphäre haben gegriffen und wurden explizit NICHT geknackt.

Angesichts der Kommentare und Meldungen an verschiedenen Stellen, wollen wir gerne auch noch einmal die rechtliche Relevanz über die Verletzung unserer AGBS hinaus beleuchten:

Das Crawlen eines Netzwerks unter Umgehung von Zugangssperren (Captchas) ist illegal. Zudem verletzt das Crawlen und das Veröffentlichen der gecrawlten Informationen Datenschutzrecht.
Wir wollen genauso aber auch darauf hinweisen, dass der Täter die Rechte eines jeden einzelnen Nutzers verletzt hat.

Update – Montag, 19.10., 11:30 Uhr

In enger Zusammenarbeit mit dem LKA Berlin konnte gestern, am 18.10, ein dringend Tatverdächtiger festgenommen werden. Die VZ-Netzwerke haben Anzeige erstattet.

Weitere Informationen über das LKA Berlin.

Update – Montag, 19.10., 22:25 Uhr

Wie bereits in vorherigen Updates geschrieben, hatten wir Kontakt zum Tatverdächtigen. Diese Kontakte dienten dem Ziel die Daten schnellstmoeglich zu sichern bzw. zu löschen. Die Übergabe der Daten sollte am Sonntag Abend in unserem Büro erfolgen. Dabei kam es zu einem Erpressungsversuch in dessen Folge wir die Polizei riefen. Der Tatverdächtige ist kein VZ Mitarbeiter.

Update – Dienstag, 20.10., 18:15 Uhr

Aktuell sind in den Medien weitere Neuigkeiten zu dem Vorfall zu lesen. Das LKA hat mit der Verhaftung die Informationshoheit übernommen und uns gebeten im Sinne der Ermittlungen keine ermittlungsrelevanten Informationen herauszugeben. Das LKA möchte berechtigter Weise selbst entscheiden, wann welche Information öffentlich wird. Ihr könnt euch sicher sein, dass wir weiter Augen und Ohren offenhalten und die Behörden unterstützen.

Update zu den wichtigsten Fragen und Antworten – Mittwoch, 21.10. 00:15 Uhr

Wer sind die Täter? Werden die Namen der Täter veröffentlicht?

Nach aktuellem Kenntnisstand gab es zwei Täter, von denen einer vom LKA Berlin am 18.10.2009 festgenommen wurde. Es handelt sich hierbei um einen 20-jährigen aus Erlangen.

Was passiert mit den Tätern? Haben Sie als Firma Anzeige erstattet?

Die VZ-Netzwerke haben Anzeige gegen einen dringend Tatverdächtigen erstattet. Dieser wurde bereits festgenommen (s.oben). Was mit ihm passiert, werden die weiteren Ermittlungsschritte zeigen. Hinsichtlich des zweiten Tatverdächtigen liegt nach dem uns bekannten Sachverhalt kein hinreichender Tatverdacht für das Vorliegen einer Straftat vor. Eine strafrechtliche Anzeige ist daher unterblieben.

Stimmt es, dass immer noch ein Datensatz im Internet zum Download zur Verfügung steht und wohin wurden die Daten verbreitet?

Wir arbeiten mit Hochdruck daran herauszufinden, ob noch Datensätze im Umlauf sind. Bei unseren Recherchen ist bisher nichts aufgetaucht.

Welche Daten wurden herausgelesen?

Es handelt sich wie bisher angegeben, um für alle Nutzer der Netzwerke einsehbare Daten, wie z.B. Name, Schule, Profilfoto. Es wurden zu keiner Zeit Kontaktdaten, wie z.B. die E-Mailadressen, Passwörter, Adressen oder Telefonnummern ausgelesen.

Es wird behauptet, dass auch private Daten ausgelesen werden konnten?

Nach derzeitigem Kenntnisstand sind keine privaten Daten betroffen. Auch nicht indirekt über die Suche.

Ich habe mein Profil nur für meine Freunde sichtbar – Sind meine Daten trotzdem betroffen?

Nein, deine privatgestellten Daten sind nicht betroffen. Der Täter konnte nur Daten (Name, Profilfoto und Schule) kopieren, die für alle Nutzer im schülerVZ sichtbar waren. Alle Schutzmaßnahmen zur Privatsphäre haben gegriffen und wurden explizit NICHT geknackt.

Warum hatten die Betreiber von Netzpolitik.org eine Kopie unserer Daten?

Aktuell wissen wir nicht welche Daten Netzpolitik.org vorlagen. Bekannt ist aber, dass über die Medien (netzpolitik.org) das Thema an die Öffentlichkeit gebracht werden sollte.

Wie kann ich Anzeige erstatten?

Wir haben bereits Anzeige gegen den mutmaßlichen Täter erstattet. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln deshalb in alle Richtungen. Wenn du Sorge hast, dass deine Daten betroffen sind, erkundige dich bitte bei der Polizei und der Datenschutzbehörde in deiner Nähe, was du selber noch tun könntest.

Was nützt dem Täter die Kopie der Daten?

Die Pläne des Täters sind uns nicht bekannt. Laut LKA wollte der Täter die Daten nach Osteuropa verkaufen.

Was wird getan, um einen erneuten Vorfall zu verhindern?

Ab sofort setzen wir für unsere zwischengeschalteten Sicherheits-Abfragen das System reCaptcha ein. Statt wie bisher einen Code aus 5 Buchstaben abzufragen, arbeitet reCaptcha mit mehreren, für Crawler-Programme besonders schwer auszulesenden Begriffen. Zu finden ist der neue Captcha–Code in der Registrierung, bei der Suche, bei Profilaufrufen sowie beim Gruppengründen und beim Einladen neuer Gruppenmitglieder.

Auf der Login-Seite haben wir das neue Sicherheitsfeature „Sitzung sichern“ eingebaut. Damit stellen wir technisch sicher, dass wirklich nur Du von Deiner aktuellen IP-Adresse auf Dein Profil zugreifen kannst. Sollte jemand versuchen, sich von einem anderen Rechner aus in Deine Sitzung „einzuklinken“, erkennt unser Feature das und kann es verhindern. Bisher haben wir darauf verzichtet, da diese Funktion bei einer kleinen Anzahl von Nutzern dazu führen kann, dass sie sich plötzlich mitten in der Sitzung neu einloggen müssen. Aber auch hier gilt: Sicherheit geht vor!

Ist  das VZ überhaut noch sicher?

Ja das VZ ist sicher. Der Täter  konnte die Privatsphäre nicht überwinden, hatte nie Zugang zu unserer Datenbank. Er hat lediglich Daten gesehen, die jeder andere registrierte Nutzer auch sehen kann, das aber leider automatisiert. Wir verschärfen die Maßnahmen, die diese automatisierten Zugriffe weiter erschweren, einen wirklichen Schutz stellen aber nur die Privatsphäreeinstellungen dar: wenn es Daten gibt, die nur deine Freunde sehen sollen und nicht jedes Mitglied des Netzwerkes, dann kannst du das einstellen Bitte überprüfe diese Einstellungen regelmäßig.

Auf der Plattform „Youtube“ gibt es mehrere, auch ältere Videos, in denen Daten bei einem Portal Ihrer Gruppe ausgelesen werden. Somit scheint das Ganze nicht wirklich neu zu sein. Wie ernst nehmen Sie den Schutz der Benutzerdaten wirklich?

Den Schutz der Nutzerdaten und die Sicherheit unserer Systeme nehmen wir sehr ernst. Bei den Videos in Kanälen wie youtube, twitter usw. – die wir beobachten – handelt es sich meist jedoch um „Fakes“. Zudem ist es uns, wie keinem anderen Unternehmen möglich, das komplette Internet, in dem es Millionen Videos gibt, ständig zu beobachten. Wir arbeiten jedoch daran zukünftig diese Kanäle noch besser nach auffälligem Material zu durchforsten.

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Geschrieben von christiane am 16. Oktober 2009 um 17:40 Uhr.


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Mindestrente für alle? Grüne Jugend und Junge Piraten stehen Rede und Antwort in der Wahlzentrale

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wahlen_buntIn der neuen Interview-Reihe von studiVZ/meinVZ und politik.de äußern sich ab sofort Carmelito Bauer, Vorsitzender der Jungen Piraten und Max Löffler, Sprecher der Grünen Jugend, zu Themen wie Rente, Cannabis, Kernenergie und Co.

„Wir wollen nichts garantieren, was man nicht garantieren kann“, antwortet Bauer von den Jungen Piraten auf die Frage, was seine Organisation von einer Rentengarantie hielte. Die Grüne Jugend hingegen setzt sich für eine Reform ein, die auch in Zukunft eine Mindestrente für alle sichern soll.

Insgesamt geben die Jungpolitiker Statements zu zwölf Fragen, die von den studiVZ/meinVZ- Nutzern im Vorfeld gestellt wurden. Die Videoantworten werden als Gegenüberstellung in der Wahlzentrale gezeigt. Hier können die Nutzer per Klick selbst bestimmen, welche Fragen und Antworten sie hören und sehen wollen.

Zum Thema Cannabis-Legalisierung sind sich die beiden Jungpolitiker einig. Cannabis sei nicht so gefährlich wie Alkohol und der sei schließlich legal zu konsumieren, findet Carmelito Bauer von den Jungen Piraten. Max Löffler von der Grünen Jugend ist sogar der Meinung: „Alle Drogen sollten legalisiert werden!“.

Aktuelle VZ-Umfrage in der Wahlzentrale: Für studiVZ/meinVZ-Nutzer ist „Bildung“ das wichtigste Thema

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wahlen_buntWelches Thema sollte die Politiker am meisten interessieren? Das wollte Deutschlands größtes soziales Netzwerk von seinen Nutzern in einer aktuellen Umfrage in der Wahlzentrale wissen. Ihr seid euch einig: Von über 11 000 Teilnehmern sind 34 Prozent der Meinung, dass das Thema „Bildung“ bei den Politikern oberste Priorität haben sollte. Platz zwei nimmt das Thema „Arbeitslosigkeit“ mit 15 Prozent ein, gefolgt von „Digitale Welt und Datenschutz“ mit 11 Prozent.

 Auf Platz vier mit zehn Prozent schafften es „Familie und Kinder“. Die Themen „Umwelt und Klimaschutz“ halten neun Prozent der Teilnehmer für äußerst wichtig. Obwohl die „Wirtschaftskrise“ derzeit noch immer heiß diskutiert wird, nimmt sie mit nur acht Prozent Platz sechs ein. Mit sieben Prozent landete der Wunsch nach politischer Mitbestimmung auf Platz sieben. Schlusslichter der Abstimmung sind mit jeweils drei Prozent die Themen „Integration“ und „Gesundheit“.

VZ-Gruppe startet Datenschutz-Kampagne „Deine Daten gehören dir!“ und gibt Mitgliedern ein umfassendes Sicherheitsversprechen

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schülerVZ, studiVZ und meinVZ veröffentlichen ein Manifest zum Schutz der Nutzer von sozialen Netzwerken und rufen alle Betreiber von sozialen Netzwerken zur Unterstützung auf

Mit ihrer neuen Kampagne „Deine Daten gehören dir!“ leistet die VZ-Gruppe ab sofort einen weiteren wichtigen Beitrag für den bewussten Umgang mit persönlichen Informationen in Onlinenetzwerken. Der Schutz von persönlichen Daten gehört bei schülerVZ, studiVZ und meinVZ schon immer zu den wichtigsten Grundsätzen. Mit einem umfassenden Sicherheitsversprechen gibt die VZ-Gruppe ihren Mitgliedern jetzt auch Brief und Siegel darauf. Zusätzlich bieten schülerVZ, studiVZ und meinVZ auf extra Sicherheitsseiten viele nützliche Informationen für ein sicheres und verantwortungsbewusstes Verhalten in den VZ-Netzwerken. In einem Manifest unterstreicht die VZ-Gruppe die Bedeutung eines verantwortungsvollen Nutzerschutzes und fordert alle Netzwerkbetreiber auf, sich ebenfalls aktiv für die Sicherheit der persönlichen Daten ihrer Mitglieder einzusetzen und das Manifest anzuerkennen.

Alle bei studiVZ, schülerVZ und meinVZ angegebenen persönlichen Profil-Daten werden absolut vertraulich behandelt und unterliegen strengsten Datenschutzbestimmungen. Dafür steht auch das Sicherheitsversprechen im Rahmen der Kampagne „Deine Daten gehören dir“. Darin fasst die VZ-Gruppe wichtige Punkte zum Schutz persönlicher Daten zusammen, auf die sich die Mitglieder absolut verlassen können:
• Die Mitglieder allein entscheiden über die Privatsphäre-Einstellungen, wer welche Inhalte, Fotos und deren Verlinkungen sehen kann.
• Alle personenbezogenen Daten sind auf den VZ-Servern optimal geschützt, Suchmaschinen wie Google können nicht darauf zugreifen.
• Wird etwas von den Mitgliedern gelöscht, ist es auch weg. Restlos.
• Findet ein Mitglied unzulässige Inhalte oder Fehler, braucht er sie nur zu melden – das VZ-Team kümmert sich umgehend darum.
• Die VZ-Gruppe hat noch nie und wird auch niemals Nutzerdaten verkaufen.
• Für alle drei Onlinenetzwerke gilt das strenge deutsche Datenschutzrecht, das von den Betreibern sehr ernst genommen wird.

Speziell für die jungen Nutzer von schülerVZ bietet die VZ-Gruppe zusätzliche, schülergerechte Videos zum sicheren Umgang mit persönlichen Daten an. Ebenso wurden alle Informationen auf den Sicherheitsseiten von schülerVZ auf die Bedürfnisse der Schüler angepasst. Und auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung sind für die schülerVZ-Mitglieder jetzt noch einfacher und verständlicher formuliert. Für diese neuen Texte erhielt die VZ-Gruppe eine positive Bewertung der Gutachterkommission der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter e.V. (FSM).

„Für uns ist der Schutz der persönlichen Daten unserer Mitglieder das höchste Gut der Community. Wir tun daher alles, um die Daten unserer Mitglieder bestmöglich zu schützen. Mit meinem Antritt als CEO habe ich dieses Thema zur absoluten Chefsache ernannt, und mit der Veröffentlichung des Manifests fordere ich alle anderen Netzwerkbetreiber auf, sich ebenfalls dieser Verantwortung zu stellen“, so Markus Berger-de León, CEO von schülerVZ/studiVZ/meinVZ. „Mit der Kampagne ‚Deine Daten gehören dir‛ bringen wir unser gesamtgesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein und Engagement für den Datenschutz einmal mehr zum Ausdruck. Im Rahmen dessen haben wir zudem aktuell den Zertifizierungsprozess für Datensicherheit in den VZ-Netzwerken mit dem TÜV SÜD sowie dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) gestartet.”


Auszüge aus dem Manifest:

1. Daten sind persönliches Eigentum.
Soziale Netzwerke leben von der Aktivität ihrer Nutzer. Was Nutzer machen und welche Daten sie preisgeben,
entscheiden sie allein. Ohne die ausdrückliche Zustimmung darf Persönliches nicht im Internet einsehbar sein,
genutzt oder verbreitet werden, auch nicht durch Suchmaschinen oder von Freunden. Wer seine Daten entfernt, muss sich darauf verlassen können, dass Anbieter sie schnell und restlos löschen. Daten bleiben das Eigentum der Nutzer. Netzwerke haben sie geliehen und tragen Verantwortung, sie zu schützen.

2. Nutzer brauchen Transparenz.
Jeder Nutzer bestimmt, welches Ziel er im Netz verfolgt. Blankovollmachten über die Verwendung persönlicher
Daten missachten die Autonomie. Der Nutzer entscheidet, welche Option er annimmt. Das gilt auch für Werbung: Wer keine personalisierten Informationen will, muss die Option haben, sie abzuschalten. Wer etwas verkauft, ist verpflichtet, transparent zu agieren und die Kosten zu nennen. Die Kontrolle liegt immer beim Nutzer. Jeder Anbieter hat das zu respektieren und zu unterstützen, indem er offen und klar informiert.

3. Es gilt das gleiche Recht für alle.
Das Daten-, Verbraucher- und Jugendschutzrecht in Deutschland ist streng – so streng wie in fast keinem anderen Land. Nutzer in Deutschland verlassen sich auf diesen Schutz. Die Regeln für soziale Netzwerke dürfen nicht davon abhängen, in welchem Land die Server eines Anbieters stehen. Wer in Deutschland Dienste anbietet, muss sich an deutsches Recht halten – ohne Ausnahme und ohne Tricks.

4. Jugend braucht Sicherheit.
Eltern, Schulen und Internetdienste haben die Aufgabe, Kinder und Jugendliche zu schützen. Sie müssen
aufklären, welche Chancen und Risiken virtuelle Kommunikation hat. Anbieter müssen klar informieren, Nutzer
unterstützen und schnell helfen – unabhängig von Landesgrenzen und Sprachbarrieren. Sie müssen Jugendliche dort abholen, wo sie sind: in ihrer Sprache und gemäß ihren Bedürfnissen. Inhalte, die für Minderjährige nicht gedacht sind, haben auch im Netz für Jugendliche nichts verloren. Sicherheit hat Vorrang – für Jugendliche und darüber hinaus.

Fazit: Wir stellen uns der Verantwortung.
Deutschland ist wegweisend im Daten-, Verbraucher- und Jugendschutz. Damit Nutzer von den Rechten
profitieren, müssen Anbieter den Schutz stärken. Wer in Deutschland eine Plattform zum Austausch bietet,
muss das Recht befolgen, das in Deutschland gilt. Als führende Internetportale Deutschlands stellen wir uns
der Verantwortung. Wir fordern klare Regeln für alle – und eine offene Debatte, die transparent macht, was
Vertrauen verdient.

Hier gibt es das komplette Manifest
logo_datenschutz

Richtigstellung zum Beitrag auf netzpolitik.org

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Die studiVZ Ltd. wird die Abschlusserklärung zur Konferenz am 30.06. nicht unterschreiben.  Ein entsprechender Bericht auf www.netzpolitik.org ist falsch.

Kinder-, Jugend- und Datenschutz spielen für uns eine zentrale Rolle. Wir haben Selbstverpflichtungserklärungen der FSM und auf EU-Ebene gemeinsam mit weiteren Anbietern unterzeichnet. Zudem arbeiten wir kontinuierlich an Maßnahmen und Aktionen zur Aufklärung und zur weiteren Verbesserung der Sicherheit unserer Nutzer. Wir sind überzeugt, dass alle, die sich an der aktuellen Diskussion beteiligen, dasselbe Ziel verfolgen und Kinder besser schützen wollen. Über den besten Weg dahin gibt es jedoch nicht immer Einigkeit. Für studiVZ gilt der Grundsatz, dass Sicherheit nicht auf Kosten der Meinungsfreiheit gehen darf.

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Geschrieben von christiane am 26. Juni 2009 um 18:20 Uhr.


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Watch Your Web und schülerVZ für sicheren Umgang im Netz

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Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat am Dienstag in Berlin die bundesweite Kampagne Watch Your Web gestartet, um einen verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten im Netz zu fördern. Denn, so Verbraucherschutzministerin: „Der Schulhof des 21. Jahrhunderts ist mittlerweile im Internet zu finden.“

Als größtes soziales Netzwerk für Schüler war schülerVZ als Partner neben anderen Anbietern natürlich live dabei, um die Kampagne zu unterstützen und die vier Spots viral über das Netzwerk zu verbreiten. Ziel der Kampagne und von schülerVZ ist, den verantwortungsvoller Umgang mit persönlichen Daten und ein respektvolles Miteinander im Netz zu fördern. Neben der Verbreitung der Spots gibt es im schülerVZ bereits ein gesondertes Profil des Webman, der sich gegen den “Data Devil” stark macht und der schon nach einem Tag über 7500 Anhänger hat.  Zudem folgt  in Kürze eine Landinpage mit weiteren Infos rund um Watch Your Web.

Unabhängig von der Kampagne engagiert sich schülerVZ bereits durch vielfältige Aktionen und Projekte für eine fairen, sicheren Umgang im Internet. So wurde unter anderem der schülerVZ-Verhaltenskodex zusammen mit den Nutzern verfilmt, es gibt detaillierte Aufklärungsmaterialien für Schüler, aber auch Lehrer und Eltern . Darüber hinaus ist schülerVZ Mitglied bei der FSM und „Deutschland sicher im Netz“.

Deutschland sicher im Netz: Soziale Netzwerke (er)leben

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Soziale Netzwerke haben sich in unserer Gesellschaft als Massenmedium etabliert und wir von der VZ-Gruppe sind natürlich sehr Stolz darauf, mit schülerVZ, studiVZ und meinVZ die mit Abstand größten Netzwerke in Deutschland zu betreiben. Daraus, und besonders mit Blick auf unsere jungen Nutzer im schülerVZ, erwächst für uns aber auch eine besondere Verantwortung, der wir tagtäglich gerecht werden wollen. Hier eine Präsentation der VZ-Netzwerke zum Thema.

Themen wie Jugendschutz, Datenschutz und Verbraucherrechte im Internet beschäftigen aber nicht nur uns, sondern werden auch vielfältig und rege in der Politik diskutiert. Das führt dazu, dass im politischen Berlin und auch in vielen Bundesländern derzeit öffentliche Veranstaltungen zu den Chancen und Risiken sozialer Netzwerke stattfinden, auf denen sich vor allem Politiker mit dem Wandel der Kommunikationskultur durch das Internet beschäftigen. An solchen Tagen kommt es oft zu dem an sich ungewöhnlichen Umstand, das Mitarbeiter von studiVZ Jeans und T-Shirt gegen Anzug oder Kostüm wechseln, um sich an den Diskussionen mit den politischen Lenkern und Entscheidern unseres Landes zu beteiligen.

Gestern haben wir uns an einer sehr spannenden Veranstaltung zu Thema „Soziale Netzwerke: Web 2.0 (er)leben“ beteiligt, die wir gemeinsam mit dem Verein Deutschland sicher im Netz und weiteren Partnern organisiert haben. Aktiv haben nicht nur wir, sondern auch bekannte Persönlichkeiten wie die Staatssekretäre Ursula Heinen und Dr. Hans Bernhard Beus, der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Peter Schaar und viele weitere wichtige Akteure unserer Gesellschaft diskutiert. Besonders toll war, dass sich neben den alten Hasen aus dem Politik-Geschäft auch die Hochschulgruppen RCDS, JUSOS und LHG beteiligt haben :-)

Die wesentlichen Ergebnisse des Tages waren:

  • Bei aller Diskussion um die Risiken im Netz, dürfen die klar überwiegenden Chancen nicht vergessen werden
  • Die Zukunft der Partizipation liegt im E-Government
  • Pseudonyme und anonyme Nutzung von sozialen Netzwerken gefährdet deren Sicherheit und Transparenz
  • Das teilweise veraltete Haftungsrecht fürs Internet muss überarbeitet werden