VZ blog Neues aus der Backfabrik

Archiv vom ‘Jugendschutz’ Tag

Richtigstellung zum Beitrag auf netzpolitik.org

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Die studiVZ Ltd. wird die Abschlusserklärung zur Konferenz am 30.06. nicht unterschreiben.  Ein entsprechender Bericht auf www.netzpolitik.org ist falsch.

Kinder-, Jugend- und Datenschutz spielen für uns eine zentrale Rolle. Wir haben Selbstverpflichtungserklärungen der FSM und auf EU-Ebene gemeinsam mit weiteren Anbietern unterzeichnet. Zudem arbeiten wir kontinuierlich an Maßnahmen und Aktionen zur Aufklärung und zur weiteren Verbesserung der Sicherheit unserer Nutzer. Wir sind überzeugt, dass alle, die sich an der aktuellen Diskussion beteiligen, dasselbe Ziel verfolgen und Kinder besser schützen wollen. Über den besten Weg dahin gibt es jedoch nicht immer Einigkeit. Für studiVZ gilt der Grundsatz, dass Sicherheit nicht auf Kosten der Meinungsfreiheit gehen darf.

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Geschrieben von christiane am 26. Juni 2009 um 18:20 Uhr.


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Watch Your Web und schülerVZ für sicheren Umgang im Netz

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Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat am Dienstag in Berlin die bundesweite Kampagne Watch Your Web gestartet, um einen verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten im Netz zu fördern. Denn, so Verbraucherschutzministerin: „Der Schulhof des 21. Jahrhunderts ist mittlerweile im Internet zu finden.“

Als größtes soziales Netzwerk für Schüler war schülerVZ als Partner neben anderen Anbietern natürlich live dabei, um die Kampagne zu unterstützen und die vier Spots viral über das Netzwerk zu verbreiten. Ziel der Kampagne und von schülerVZ ist, den verantwortungsvoller Umgang mit persönlichen Daten und ein respektvolles Miteinander im Netz zu fördern. Neben der Verbreitung der Spots gibt es im schülerVZ bereits ein gesondertes Profil des Webman, der sich gegen den “Data Devil” stark macht und der schon nach einem Tag über 7500 Anhänger hat.  Zudem folgt  in Kürze eine Landinpage mit weiteren Infos rund um Watch Your Web.

Unabhängig von der Kampagne engagiert sich schülerVZ bereits durch vielfältige Aktionen und Projekte für eine fairen, sicheren Umgang im Internet. So wurde unter anderem der schülerVZ-Verhaltenskodex zusammen mit den Nutzern verfilmt, es gibt detaillierte Aufklärungsmaterialien für Schüler, aber auch Lehrer und Eltern . Darüber hinaus ist schülerVZ Mitglied bei der FSM und „Deutschland sicher im Netz“.

Deutschland sicher im Netz: Soziale Netzwerke (er)leben

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Soziale Netzwerke haben sich in unserer Gesellschaft als Massenmedium etabliert und wir von der VZ-Gruppe sind natürlich sehr Stolz darauf, mit schülerVZ, studiVZ und meinVZ die mit Abstand größten Netzwerke in Deutschland zu betreiben. Daraus, und besonders mit Blick auf unsere jungen Nutzer im schülerVZ, erwächst für uns aber auch eine besondere Verantwortung, der wir tagtäglich gerecht werden wollen. Hier eine Präsentation der VZ-Netzwerke zum Thema.

Themen wie Jugendschutz, Datenschutz und Verbraucherrechte im Internet beschäftigen aber nicht nur uns, sondern werden auch vielfältig und rege in der Politik diskutiert. Das führt dazu, dass im politischen Berlin und auch in vielen Bundesländern derzeit öffentliche Veranstaltungen zu den Chancen und Risiken sozialer Netzwerke stattfinden, auf denen sich vor allem Politiker mit dem Wandel der Kommunikationskultur durch das Internet beschäftigen. An solchen Tagen kommt es oft zu dem an sich ungewöhnlichen Umstand, das Mitarbeiter von studiVZ Jeans und T-Shirt gegen Anzug oder Kostüm wechseln, um sich an den Diskussionen mit den politischen Lenkern und Entscheidern unseres Landes zu beteiligen.

Gestern haben wir uns an einer sehr spannenden Veranstaltung zu Thema „Soziale Netzwerke: Web 2.0 (er)leben“ beteiligt, die wir gemeinsam mit dem Verein Deutschland sicher im Netz und weiteren Partnern organisiert haben. Aktiv haben nicht nur wir, sondern auch bekannte Persönlichkeiten wie die Staatssekretäre Ursula Heinen und Dr. Hans Bernhard Beus, der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Peter Schaar und viele weitere wichtige Akteure unserer Gesellschaft diskutiert. Besonders toll war, dass sich neben den alten Hasen aus dem Politik-Geschäft auch die Hochschulgruppen RCDS, JUSOS und LHG beteiligt haben :-)

Die wesentlichen Ergebnisse des Tages waren:

  • Bei aller Diskussion um die Risiken im Netz, dürfen die klar überwiegenden Chancen nicht vergessen werden
  • Die Zukunft der Partizipation liegt im E-Government
  • Pseudonyme und anonyme Nutzung von sozialen Netzwerken gefährdet deren Sicherheit und Transparenz
  • Das teilweise veraltete Haftungsrecht fürs Internet muss überarbeitet werden